Wind + Wind + Wind + …

Jetzt liegen wir schon den dritten Tag bei Wind 6-7 Bft am Anleger vor dem alten Hebewerk in Rothensee. Morgen soll der Wind auf 4-5 Bft abflauen. Da werden wir mal hier aufbrechen und unser Ankerglück im Niegripper See versuchen.

Erfahrungsgemäß ist es dort immer ruhiger, da der Höhenunterschied vom Mittelland- zum Elbe-Havel-Kanal und damit zum Niegripper See, doch recht gewaltig ist. Die Schleuse Hohenwarthe wird uns ca. 18,0 bis 19,5m runter bringen.

Gut das es hier oben einiges zu entdecken gibt, sonst wäre uns unser Enkel in den letzten Tagen doch ein wenig unruhig geworden.

Das Schiffshebewerk Rothensee wurde 1938 erbaut und ähnelt dem Prinzip des alten Hebewerkes am Dortmund-Ems-Kanal in Henrichenburg. Das Hebewerk wird heute nur noch für die Sport- und die Fahrgastschifffahrt genutzt. Ein Verein kümmert sich um die Erhaltung der mittlerweile historischen Anlage.

 
Neben dem Hebewerk befindet sich die neue Sparschleuse für die Berufschifffahrt. Hebewerk und Schleuse münden im Unterwasser in den Rothenseer Verbindungskanal und bringen die Schiffe zur Elbe bzw. zum Hafen Magdeburg.

 
Weitere Info’s zu dem gesamten Schleusenkomplex findet ihr hier…

Wasserstraßenkreuz Magdeburg

Für uns geht es also morgen Vormittag, bei hoffentlich weniger Wind, durch die Schleuse Hohenwarthe und wenige Kilometer später Backbord querab in den Niegripper See.