Am heimatlichen Steg

Gestern haben wir unseren Liegeplatz in Sachsenhagen recht früh geräumt, da im Laufe des Vormittags wieder viel Regen und auch Wind angesagt war.

Also früh aus den Betten und schnell die ca. 20 km nach Seelze. Bereits kurz nach 10.00 Uhr haben wir unsere Lievemijn am heimatlichen Steg festgelegt. Der Tag hat sich allerdings dann, wider erwarten, mit Sonne und angenehmen Temperaturen gezeigt – prima!

Nach drei Wochen ist es aber auch mal wieder schön hier zu sein und die alten Gesichter zu sehen 😉.

Bald Zuhause

Die Bilder von Himmelfahrt am Stichkanal Ibbenbüren habe ich euch hier erspart. Z.Z. liegen wir mal wieder in Bad Essen und damit ein kleines Stück näher an unserer Heimat. Das aktuelle Wetter ist für Mitte Mai schon recht wundersam. Nahezu im Minutentakt wechselt es von starker Sonne zu heftigem Regen. Es ist windig und kalt. Dabei zeichnet der Himmel auch merkwürdige Farben in die Welt (s. Fotos der Marina).

Ich hatte euch ja schon auf der Hinreise in den Westen einen kleinen Ausschnitt von Bad Essen gezeigt (s. → hier). Für alle, die die Stadt nicht kennen, an dieser Stelle noch ein paar Informationen.

Es gibt eine kleine, aber gut ausgestattete Marina auf km 61,5. Gegenüber der Marina befindet sich eine kostenlose Liegestelle. Über eine Brücke gelangt man von dort nach wenigen Metern zum Hafen.

Im Hafengelände der Marina ist eine gute Strandbar mit einem Imbiss und leckeren Getränken. Den Hamburger und die Pommes kann ich wirklich empfehlen 🍔🍟👌.

Hinter der Strandbar findet man ein griechisches Restaurant. Hier hört und liest man sehr unterschiedliche Bewertungen. Von „sehr gut“ bis „nicht zu empfehlen“. Wir gehen lieber in die Innenstadt zu „Apostolos und Freunde – Athen“. Da gibt es u.a. auch einen gemütlichen Biergarten. Essen und Service können wir uneingeschränkt empfehlen.

Direkt in Hafennähe liegt ein Einkaufszentrum. von ALDI bis TAKKO sowie diverse Bäcker ist alles vorhanden.

Genug der Info’s. Den Rest müsst ihr selbst entdecken.

An der Liegestelle Hiltrup

Wir haben unseren Liegeplatz beim YCHH Henrichenburg einen Tag früher als geplant aufgegeben und sind ein Stück weiter an Münster gerückt. Bereits nach 50 km wurde nahe Hiltrup für die Nacht festgemacht.

Für die nächsten Tage ist Schietwetter angesagt. Wir hoffen morgen früh noch einigermaßen trocken durch die Schleuse zu kommen. Na mal sehen… 🤨 Gegen Mittag soll es dann mit Platzregen und Gewitter losgehen.

Dafür gab es gestern Abend nochmal ein wenig Sonne. Hier die letzten Impressionen aus Henrichenburg für dieses Jahr. Mehr Informationen, speziell zum angrenzenden Schleusenpark findet ihr → hier und → hier.

Henrichenburg

Heute haben wir die Marina Rünthe verlassen und sind mal wieder in Henrichenburg gelandet. Nächste Tage treffen wir uns noch mit lieben Verwandten und Mittwoch geht’s auch schon wieder langsam heimwärts.

Wenn wir hier im Westen sind, ist ein Besuch des alten Hebewerkes natürlich Pflicht. Beim YCHH Henrichenburg ist man sehr gut aufgehoben und hat einen der schönsten Liegeplätze dieser Gegend.

Obwohl man hier jedes Jahr mindestens ein ähnliches Fotos macht, kann man diese herrliche Kulisse als Motiv nicht links liegen lassen und ignorieren. Also ein neues Jahresfoto musste her. Heute war das Hebewerk auch mal wieder beleuchtet (s. Titelbild). Oft haben sie die Beleuchtung aus Kostengründen abgeschaltet.

Allerdings hat es uns in der Marina Rünthe bei Bergkamen auch sehr gut gefallen. Aktuell war noch nicht alles so stark wie in den Sommermonaten überlaufen. Wir hatten einen sehr ruhigen Liegplatz und konnten die Tage dort hervorrgend genießen.

 

Marina Rünthe

Nach zwei Tagen hat der Regen gestern Abend endlich nachgelassen. Dafür wurde es recht kalt. Das Thermometer hat es nicht über 8 Grad geschafft. Dafür wurden wir mit einer herrlichen Lichtstimmung belohnt.

Heute morgen haben wir unsere Leinen losgeworfen und den Preußenhafen bei Lünen verlassen. Nach knapp einer Stunde hatten wir allerdings unser Ziel für die nächsten Tage schon erreicht. Nur ca. 9 km westlich von Lünen kommt man im Datteln-Hamm-Kanal zur Marina Rünthe in Bergkamen. Mit 286 Liegeplätzen ist es die größte Marina in NRW.

 
Morgen holt uns unser Sohn hier ab und wir werden erstmal die alte Heimat in Fröndenberg unsicher machen.

Im Preußenhafen – Lünen

Unsere Pläne gehen in diesem Frühjahr mal wieder nicht auf. Als wir Sonntag in Datteln ankamen, mussten wir feststellen, das die Sportbootliegestelle im alten Dattelner Hafenbecken verschwunden war und ein Tanker an unserem alten Platz lag.

Kurzerhand sind wir weiter und zum Preußenhafen in Lünen ausgewichen. Eigentlich wollten wir hier nicht mehr liegen. Hatten wir doch die letzten Jahre festgestellt, das immer mehr Jugendliche mit viel Alkohol und großen Getto-Blastern den schön gelegenen Wasserwanderrastplatz bis in den frühen Morgenstunden bevölkern.

Da allerdings Regen angesagt war, dachten wir das das Wetter die Jugend abschreckt und wir dort gemütlich liegen können. Obwohl der Regen dann erst am Montagabend aufgetaucht ist, war es hier dann doch erstaunlich ruhig.

 
Wir nutzten die letzten Sonnenstrahlen um uns mal wieder außerhalb unseres Bootes zu vergnügen. In der Nähe des Hafens liegt der → Seepark am Horstmarer See. Wenige Kilometer weiter gelangt man zum Schloß Schwansbell. Ein naturbelassenes Kleinod mit einer herrlichen Parkanlage.

Lünen hat mehr zu bieten als man so landläufig denkt.

 
So, nu regnet es. Aber der Regen soll ab Donnerstag nur noch vereinzelt in kleinen Schauern auftreten. Wir ziehen dann 8 km weiter zur Marina Rünthe.