Rothensee war nix

Von Genthin aus sollte es eigentlich an den Anleger Rothensee gehen. Leider war dieser voll belegt. So haben wir noch die 26 km bis Bülstringen drangehängt.

Wer glaubt das der kleine Ort nur aus Wohnhäusern und dem Landgasthof Gabriel besteht, der irrt. Der besagte Gasthof öffnet auch erst um 16:30 Uhr die Küche. Um uns die Wartezeit zu vertreiben, sind wir auf Schusters Rappen durchs Dorf.

Gefunden haben einen schön angelegten kleinen See, einen Trimm-dich-Pfad, ein Kneipp-Becken sowie ein Barfußpfad mit Gehölz, Kies und Glasscherben. Alles für die Gesundheit.

 
Am Schluß sind wir dann natürlich im Landgasthof Gabriel gelandet und haben es uns bei einem Hamburger Schnitzel und ’ner Hopfenkaltschale gut gehen lassen. Man muss es mit dem ganzen Trimm-dich-Zeug’s ja auch nicht übertreiben 😉.

Morgen geht’s weiter bis zur ehemaligen innerdeutschen Grenzen bei Rühen.

Brandenburg

Die letzten Tage in Brandenburg haben wir mal wieder ausgiebig für lange Spaziergänge genutzt. Gefühlt kennen wir hier ja mittlerweile jede Taube persönlich. Trotzdem sind wir immer wieder sehr gerne hier, gehen in die bekannten Restaurants und genießen die Cafés an der Havel.

 
Abends, wenn die Lichter angehen, ist die Altstadt mit ihren kleine Gassen und hübschen Laternen besonders schön anzusehen. Die beleuchte Promenade an der Jahrtausendbrücke lädt, speziell zur blauen Stunde, zum abendlichen verweilen ein.

 
Wir sind mittlerweile auf dem Heimweg und liegen heute am Anleger in Genthin. Morgen geht’s schon weiter nach Rothensee.

Zurück im Urlaub

Gestern haben wir unsere Lievemijn aus der Vulkan Werft abgeholt. Ich bin immer total erstaunt, wie man eine Stelle am Rumpf ausbessern und lackieren kann, ohne das man noch irgendwas von dem Schaden erahnt. Wir sind begeistert. Und das Unterwasserschiff ist nun auch wieder für die nächsten zwei Jahre fit – …top.

Langsam tingeln wir nun westwärts. Heute aber zunächst nur knapp 40 km bis zum Slawendorf in Brandenburg. Hier werden wir zwei Tage liegen und noch ein bisschen die Havel sowie die Stadt selbst genießen.

Dienstag lassen wir die schöne Fluß- und Seenlandschaft aber dann schon hinter uns und es geht ab durch die Schleuse Wusterwitz in den Kanal gemächlich heimwärts.

Urlaubspause

Gestern haben wir unsere Lievemijn in die Obhut der Vulkan Werft gegeben. Am Auslauf unseres Ankerkastens hat sich Rost gebildet. Offensichtlich hat sich Feuchtigkeit unter dem Lack bzw. zwischen Spachtelmasse und Rumpfmaterial angesammelt. So hat der Frost die letzten Winter einen unschönen Schaden angerichtet.

Da das Schiff nun einmal draußen ist, wird auch gleichzeitig das Unterwasserschiff für die nächsten zwei Jahre aufbereitet.

Wir fahren für eine Woche nach Hause und machen jetzt erstmal Urlaub 😉.

Goldene Stunde am Glindow See

Die abendliche „Goldene Stunde“ ist die Zeit vor Sonnenuntergang und noch vor der sog. „Blauen Stunde“. Gestern Abend durften wir im Glindow See eindrucksvoll erleben, welche Farben diese Zeit hervorbringt (s. Titelbild).

Ich hatte im letzten Bericht schon erwähnt, das unsere Lievemijn übermorgen in die Werft geht und wir für eine Woche nach Hause fahren. Unseren Stammtisch vom Schifferverein wollen wir auf keinen Fall verpassen 😉.

Je nach Wetterlage ist das möglicher Weise heute unser letzter Ankertag in diesem Jahr 😥.

Aber vielleicht erwischen wir auf der Rückfahrt im September noch ein laues Lüftchen im Niegripper See. Dann werden wir das allerdings noch ausnutzen. Na, mal sehen…

Frühstück für zwei

Seit gestern haben wir wieder Land unter den Füßen, und zwar in Werder an der Havel. Drei Tage lagen wir in Potsdam bei Hermannswerder vor Anker.

Das Wasser lädt dort aktuell nicht mehr zum Baden ein. Die Hitzetage haben für eine schleimig grüne Brühe gesorgt. Es riecht auch etwas modrig.

Heute morgen gab’s in Werder im „Kaffee Kontor“ erstmal ein ordentliches Frühstück. Das recht schön eingerichtete Etablissement versorgt seine Gäste mit mehr als gutem Kaffee. Jeden Mittwoch treten hier abends lokale Künstler auf und geben ihr Bestes.

Vor einigen Jahren waren wir für mehrere Tage hier und haben u.a. die künstlerischen Abende dort genießen dürfen – …sehr schön.

Aktuell liegen wir am Wasserwanderrastplatz. Eigentlich wollten wir zum Hafen am Scheunhornweg. Dort nehmen sie aktuell aber nur noch Boote bis 10m Länge an, schade.

Morgen geht’s nochmal für zwei Tage in den Glindow See und dann ab in die Werft. Tochter Svenja bringt uns für eine Woche nach Hause. Ab der zweiten Septemberwoche werden wir dann unsere Lievemijn wieder in die Heimat bringen.