Am Anleger Rothensee

Wir sind an unserem Treffpunkt vor dem alten Hebewerk in Rothensee angekommen. Enkel Luca wird morgen Abend an Bord kommen und die nächsten zwei Wochen mit Oma und Opa die Wasserstraßen in Sachsen-Anhalt und Brandenburg unsicher machen.

Gestern Abend, an der Liegestelle in Bülstringen, gab’s noch den ersten herrlichen Sonnenuntergang auf unserer diesjährigen Sommertour.

Heute hat uns allerdings das Wetter heftig durchgeschüttelt. Ab Mittag mit dicken Wolken und Windstärken von 6-7 Bft. Glaubt man dem Wetterbericht, und im allgemeinen stimmt dieser recht gut, wird der Wind morgen nochmal eine Windstärke zulegen. Da bleiben wir mal schön vor dem alten Hebewerk liegen.

Dafür gab’s aber auch hier, trotz Starkwind und düsterem Himmel, eine wunderbare Abendstimmung.

Eigentlich wollten wir demnächst mit unserem Enkel ein paar Tage im nahegelegenen Niegripper See vor Anker gehen und uns dem Badespaß hingeben. Die Windvorhersage sieht das allerdings nicht vor. Bei Wind zwischen 4-6 Bft macht Ankern nicht wirklich Spaß.

Wir werden berichten…

Vom Elbe-Seitenkanal bis Bülstringen

Die letzte Nacht verbrachten wir am Abzweig zum Elbe-Seitenkanal. Eigentlich wollten wir heute nur kurz durch die Schleuse Sülfeld, an Wolfsburg vorbei und in Rühen bei „Jorgos am Kanal“ ein kleines Bifteki genießen.

Da das Wetter allerdings besser als vorhergesagt war, entschieden wir uns bis Bülstringen zu fahren und lieber unseren Abendschmaus beim „Landhaus Gabriel“ zu verbringen.

Unsere alten Freunde aus Leipzig liegen mit ihrem Boot in Haldensleben und vielleicht kann man sich treffen. Leider kam es anders. Sie waren schon unterwegs und wir begegneten uns bevor wir Bülstringen erreichten.

Schade… – also nochmal gute Reise ihr Beiden.

 
Das Essen bei Gabriel war wieder echt gut. Ein kleiner Spaziergang zurück zur Liegestelle rundete den Abend ab.

Es ist mal wieder soweit…

Nach den kuscheligen Tagen mit Temperaturen um die 40°C, starten wir heute bei angenehmen 21°C in unseren Sommerurlaub. Um 10:40 werfen wir die Leinen im Heimathafen in Seelze los.

Unsere Tour könnte kaum besser anfangen. Der morgendliche Regen ist verschwunden, der Himmel ist blau und in Anderten steht die Schleuse offen und auf grün. Wir können direkt einfahren. Was will man mehr…

Am frühen Nachmittag machen wir bereits bei km 202 an der Liegestelle in Peine für die Nacht fest. Wir wollen es ja nicht übertreiben und lassen uns Zeit.

Wetter und Stimmung sind spitze. So kann es bleiben 😊