Genthin hat alles was man braucht

Genthin ist sicherlich nicht gerade die Perle im Jerichower Land. Aber sie haben hier alles was man braucht.

Einen LIDL-Anleger zum bequemen einkaufen. Eine Kirche, ein Rathaus, ein Testzentrum, einen Bäcker und eine fantastische Imbiss Bude.

 
Was will der geneigte Bootsfahrer mehr…

Drei Tage und zwei Nächte…

…liegen wir aktuell vor Anker im Niegripper See. Es ist und bleibt wohl einer unserer Lieblingsseen. Zur Zeit haben wir herrliches Badewetter und wir genießen die Ruhe.

Und gestern Abend hat uns der Mond ein tolles Lichtspiel beschert.

Morgen geht’s dann weiter nach Genthin. Frische Lebensmittel bunkern und mal wieder die Beine vertreten. Das kommt vor Anker leider ein wenig kurz.

Und außerdem haben wir Bock auf Currywurst. Der kleine Imbiss am Marktplatz in Genthin lädt ja gerade dazu ein.

Am Hebewerk in Rothensee

Heute hat alles gepasst. Um 9:20 werfen wir in Calvörde die Leinen los und machen uns auf den Weg. Bereits in den letzten Tagen ist uns aufgefallen, daß sowohl recht wenig Beruf- wie auch Sportschiffahrt zu verzeichnen ist. Da sind wir aus den vergangenen Jahren etwas anderes gewohnt. Vielleicht haben Virus und/oder der aktuelle Dieselpreis doch Spuren hinterlassen. Man weiß es nicht…

Nach bereits 36 km erreichen wir die Liegestelle vor dem alten Hebewerk in Rothensee. Auch hier gähnende Leere. Wir haben den gesamten Anleger für uns allein.

Abends verwöhnt uns, wie so oft am Kanal, die Sonne mit herrlichen Lichtspielen.

 
In der kommenden Nacht erwarten wir Regen, der auch nahezu den gesamten Donnerstag anhalten soll. Da bleiben wir mal schön hier liegen und schieben einen Lesetag ein.

P.S.: Habe gerade bemerkt, das einige Vorschaubilder in den Berichten, besonders auf Handy’s, teilweise unscharf sind. Um die Fotos in vernünftiger Qualität zu betrachten, müsst ihr diese mit einem Klick öffnen.

The Flying Dutchman

…der fliegende Holländer bzw. unsere schöne Lievemijn hat uns dieses Jahr recht schnell voran gebracht. Gestern noch in Seelze, heute schon in Calvörde und morgen in Rothensee. Dort werden wir erstmal das aufkommende Regengebiet abwettern, um dann am Freitag unser erstes Ziel, den Niegripper See, anzulaufen.

Nachdem wir in den letzten Jahren keine Gelegenheit hatten unsere Ankerfreuden in Niegripp auszuleben, soll es dieses Jahr endlich einmal wieder so weit sein. So nichts dazwischen kommt, wollen wir in dem schönen See einige Tage vor Anker verbringen, baden und die Ruhe genießen.

Danach geht’s dann weiter Richtung Berlin, Polen, Stettiner Haff und Peene. Nachdem wir uns bereits mehrfach vorgenommen hatten die Peene bis zum Kummerower See hochzufahren, soll es dieses Jahr einmal Wirklichkeit werden. Na mal sehen… – die Hoffnung stirbt ja zum Schluß.